Kanalsanierung / Riss-, Muffen- und Scherbenverpressung

System JS Kanalrobotik
Verpressung mit Silikatharz

Injektionspacker dienen zum Sanieren von undichten Muffen und Rissen in Rohren verschiedener Durchmesser. Bevor der Injektionspacker eingesetzt werden kann, muss die Schadstelle mit einem Fräsroboter den Qualitätsanforderungen entsprechend vorbereitet werden. Es müssen lose Scherben entfernt, Risse so aufgefräst werden, dass das Verpressmaterial (Injektionsharz) weit in den Schaden vordringen und diesen kraftschlüssig verschließen kann. Sind die vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen, wird die Schadstelle für die anschließende Sanierung gereinigt.

Nun kommt der pneumatische Injektionspacker zum Einsatz. Dieser wird mittels Fahreinheit an der Schadstelle positioniert. Anschließend wird mittels Druckluft die Luftkammer soweit gedehnt, bis der Packer an der Rohrwand anliegt und so den dahinter liegenden Hohlraum (Risse, Muffe) abdichtet. Das Reparaturmaterial (Injektionsharz) wird mittels Schlauch durch den Packer über eine Austrittsöffnung in die Schadstelle eingebracht. Nach einer Aushärtezeit von ca. 20 – 25 Minuten kann die Schadstelle ausgeschalt werden. Nacharbeiten sind in der Regel nicht notwendig.

Um den Injektionspacker für die nächste Sanierung vorzubereiten, muss der gebrauchte Materialschlauch gewechselt werden. Hierfür wird lediglich die Schlauchverschraubung ausgeschraubt. Anschließend kann der gebrauchte Schlauch herausgezogen und der neue Materialschlauch bis zur Austrittsöffnung eingeschoben und dort mit einer speziellen Schlauchverschraubung druckdicht befestigt werden.